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Händler, Kunden, Meinungen

KONTOR SchreibTischKultur

15 JAHRE SCHÖNER SCHREIBEN AN DER ROTHENBURG

Thomas Thobens und Thorsten Hilles Fachgeschäft, das seinen Kunden im wahrsten Sinne des Wortes den roten Teppich ausrollt, feiert in diesem Jahr Jubiläum: Schon 15 Jahre residiert das charmante Lädchen für exquisite Schreibwaren und wunderschöne Papeterie-Accessoires an der Rothenburg – gleich neben dem Landesmuseum für Kunst und Kultur. Für die beiden Inhaber ist KONTOR vor allem eines: eine Hommage an die Kunst des Schreibens!

„Als wir vor vielen Jahren eröffneten, hatten wir das Konzept klar vor Augen: ein inhabergeführtes Fachgeschäft mit einem feinen Sortiment an schönen und innovativen Produkten rund um den Schreibtisch – kombiniert mit individueller Beratung im persönlichen Kundengespräch.“ Das Konzept hat sich bis heute bewährt – und KONTOR weit über Münsters Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht!

SORTIMENT MIT LIEBE ZUM DETAIL

Neben hochwertigen Schreibgeräten und Schreibtisch- Accessoires finden wir hier auch edle, handgeschöpfte Papiere, feine Tinten, Adress- und Notizbücher, Fotoalben, Globen, Zeitplan-Systeme und vieles mehr rund um das Thema Schreiben und Papier. Große Marken wie Kaweco, Caran d’Ache oder Leuchtturm sind im umfangreichen Programm ebenso zuhause wie die Produkte kleiner Nischenlabels.

STÖBERN MIT PROFIBERATUNG

Unter fachkundiger Begleitung tauchen die Kunden in ein ganz eigenes Universum ein, in dem Mitteilungen noch eine persönliche Handschrift tragen. Die Produkte zeugen von Handwerkskunst und Wertarbeit, von Liebe zum Detail und viel Gespür für Ästhetik.

SERVICE WIRD GROSSGESCHRIEBEN

Ganz besonders wichtig für Thomas Thoben und Thorsten Hille: jede Menge Service am Kunden. Bei KONTOR erstandene Schreibgeräte werden kostenlos gereinigt, Geschenke liebevoll verpackt – und auf Wunsch auch zugeschickt.

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Ein Ort der Ruhe und Entschleunigung

DOMPLATZ

In der letzten Ausgabe haben wir über das Projekt „Mobile Bäume“ berichtet. Doch damit ist der Hunger nach mehr Aufenthaltsqualität in der Innenstadt noch lange nicht gestillt. Unter dem Projektnamen „Münsters Mitte machen“ entwickelt die Stadt gemeinsam mit verschiedenen Initiativen, Bürgerinnen und Bürgern Visionen für die Zukunft der Innenstadt und der Viertel. Mit der Installation fester Sitzmöbel auf dem ehemaligen Domplatzparkplatz und der Fortführung der Domplatzoase ist jetzt eine weitere Vision dieses Projektes Wirklichkeit geworden.

Mehr Grün, weniger Autoverkehr und mehr Sitzmöglichkeiten in der Altstadt – ohne Verzehrzwang, das wünscht sich laut Münsterbarometer eine Mehrzahl der Münsteraner für die Altstadt. Dennoch war die Abschaffung der beiden Domplatz-Parkplätze und die dauerhafte Möblierung eines Teils der freien Flächen mit Sitzgelegenheiten nicht unumstritten. Der Wegfall der Parkmöglichkeiten auf der Rückseite der Giebelhäuser des Prinzipalmarkts und vor allem auf Höhe des LWL-Museums kam speziell bei einigen Marktbesuchern und -Beschickern gar nicht gut an. Seit den 1950er-Jahren gab es diesen Parkplatz, der an den beiden Markttagen speziell für ältere und gehbehinderte Besucher ideal war. Aber dafür dauerhaft Parkflächen auf einem der schönsten freien Innenstadtplätze der Republik bereithalten?

Der Kompromiss? Die Zahl der Behindertenparkplätze am Domplatz wurde erhöht, um die Erreichbarkeit des Stadtzentrums für mobilitätseingeschränkte Menschen zu erhalten. Ob das reicht? Generell sollten Verkehrsberuhigung und die Schaffung alternativer Mobilitätskonzepte Hand in Hand gehen.Kein einfaches Unterfangen, bei dem die Stadt Münster noch viel zu tun hat, auch weil man sich in den 50er-Jahren gegen einen Wiederaufbau der Straßenbahn entschieden hatte.

Aber zurück zum Domplatz. Denn in Sachen Verweilqualität ist die Umgestaltung wirklich ein absoluter Gewinn für die Altstadt. Ob zur kurzen Verschnaufpause beim Shopping-Bummel, zum chilligen Mittagspäuschen oder einfach für einen spontanen Plausch fernab des emsigen Treibens auf dem Prinzipalmarkt – dazu sollen sich Bürger und Bürgerinnen sommertags auf den fröhlich gelben Stühlen am Ostende des Domplatzes und ganzjährig auf den nun festinstallierten Bänken auf dem ehemaligen Parkplatz eingeladen fühlen. Schon das Pilotprojekt im Vorjahr war diesbezüglich ein voller Erfolg. Wieviel Potential in ihm steckt, hat der lauschige Platz unter Linden auch beim diesjährigen Schauraum-Event an gleicher Stelle bewiesen. Drei Tage lang wurde der Domplatz hier zur Lounge mit DJ-Sounds und Lichterketten, in der das Glas Wein mit Freunden besonders gut mundete. „Der Domplatz wurde gewissermaßen wachgeküsst durch dieses Event“, freut sich Fritz Schmücker von Münster Marketing. Ein Ort des entspannten Beisammenseins, ein „Parkgefühl“ mitten in der Innenstadt – genau so soll es weitergehen.

Mehr zu den Visionen für verschiedene Viertel und Plätze der Stadt erfährt man unter www.stadt-muenster.de/muensters-mittemachen.

Christoph Tiemann Schauspieler, Kabarettist & Moderator (Tiemann testet, WDR) u.v.m.

10 FRAGEN ZUM EINKAUFSBETRAGEN

1. Lieber Tante-Emma-Laden oder eher Global Player?

„Viel lieber kaufe ich natürlich dort ein, wo man sich kennt und neben dem Einkauf auch mal ein Schwätzchen halten kann.

2. Was kommt gar nicht in die Tüte?

„Obst, das einen Interkontinentalflug hinter sich hat.“

3. Bester Ort in Münster für eine Shopping-Pause?

„Wenn die Pause nur kurz ist: schnell einen Cappuccino im Café Monsieur P. im Picasso-Museum. Wenn doch der Hunger schon gegen die Magenwand klopft: bretonisches Crepes in der Maison Morel (Alter Fischmarkt)! “

4. Schuhtick? Krawattentick? Anderer Tick?

„Ich habe einen ausgesprochenen Westen-Tick. Wenn ich an Schaufenstern vorbeigehe, in denen Westen ausgestellt sind, muss ich schon Scheuklappen anlegen, um nicht direkt in den Laden zu stiefeln.“

5. Wohin mit Fehlkäufen?

„Ich gehe zu den netten Leuten von Möbel Trödel an der Friedrich-Ebert-Straße und frage, ob Sie Verwendung dafür haben, denn in dem gut sortierten und sozial engagierten Gebrauchtwarenladen gibt es nicht nur Möbel, sondern auch Kleidung, Bücher, Accessoires und Antiquitäten. “

6. Online oder im Laden?

„Im Laden wenn ich kann, online wenn ich muss.“

7. Wer ist der/die Einkaufsberater/in Ihres Vertrauens?

„Bei den meisten ästhetisch motivierten Kaufentscheidungen traut man mir zu, ganz alleine ins Geschäft zu gehen. Bei Kleidung berät mich immer wieder gern meine Freundin Simone aus Recke. Alles was einen Stecker braucht, kaufe ich nicht, bevor ich nicht mit meinem Freund Sebastian aus Dortmund darüber gesprochen habe.“

8. Münsters spannendste Shopping-Meile?

„Die Hammer-Straße: urbanes Flair, aber auf dem Boden geblieben und nicht abgehoben - ein tolles Stück Münster.“

9. Ein typisches Münster-Souvenir zum Verschenken?

„Münster kann man nicht verschenken, sondern sollte man erleben. Also immer wieder Freundinnen und Freunde einladen, diese tolle Stadt zu erleben.“

10. Was gönnen Sie sich gerne selbst? 

„Ein Eis in der Gelateria Arte Bio an der Hörster Straße (dafür muss man sich Zeit nehmen).“