Bild Nachhaltigkeit aus der Region
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Handorfer Obsthof

Nachhaltigkeit aus der Region

Ein Besuch im Handorfer Obsthof ist fast wie ein kleiner Bummel über einen Bauernmarkt. Und direkt von den Erzeugern stammen auch die Produkte, die Hedmar Pohlmann hier verkauft. Wir haben einmal nachgefragt, was ihre Betriebsphilosophie ausmacht. Hier kommen fünf „gute Gründe“ für’s Einkaufen im Obsthof: Regionalität: „Wir versammeln ein vielfältiges Angebot individueller Landspezialitäten aus dem Münsterland und auch aus anderen ländlichen Regionen unter einem Dach. Perfekt für alle, die ihren Einkauf regional gestalten möchten!“ Saison-Produkte: „Von A wie Apfel bis Z wie Zitrusfrüchte kaufen wir frisch Geerntetes direkt beim Erzeuger ein. Bei uns erlebt man ganz konkret, was wann Saison hat.“ Gesundheit: „Neben Obst und Gemüse gibt es eine reiche Auswahl an Gesundem, z.B. viele Säfte, feine Bio-Öle und die sehr angesagten Hanfspezialitäten wie reines Hanföl, Hanf- Samen in Variationen, Hanf-Aufstriche, -Pesto, -Burger und -Gebäck.“ Nachhaltigkeit: „All unsere Produkte kommen auf kurzen Wegen, überwiegend ohne Zwischenhandel zu uns ins Geschäft. Wir unterstützen regionale bäuerlicher Betriebe und Manufakturen, betreiben eigene Pfandsysteme und verwerten die Produkte gut: Was nicht verkauft wird, geht an eine Tafel. Und nicht zuletzt: Wir freuen uns über mitgebrachte eigene Verpackungen.“ Beratung und Service: „Täglich bietet unser Team Kostproben, kompetente Beratung und immer wieder auch ein nettes Gespräch. Köstliche Präsente und Geschenkkörbe schön zu gestalten übernehmen wir besonders gern. Übrigens: Im Stadtgebiet biete wir auch einen Liefer- und Abo-Service.“

Wo? Handorfer Str. 103, Münster-Handorf (direkt am Dehner Gartencenter)

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Bild Der Öko-Wochenmarkt, der nach Hause kommt!
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Ökullus

Der Öko-Wochenmarkt, der nach Hause kommt!

Familie Schulze Buschhoff baut seit rund 500 Jahren auf ihrem Hof Gemüse an: Tomaten, die nach Sonne schmecken, Gurken, die nach Garten riechen, Beeren, die noch volles Fruchtaroma haben und vieles mehr. Die leckeren Öko-Produkte ohne Pestizide und Chemie gibt es auf den Wochenmärkten in Roxel, Gievenbeck und Kinderhaus und natürlich auf dem Domplatz. Mit der „Grünen Kiste“ kommen die biofrischen Lebensmittel auch bequem und unkompliziert nach Hause – ohne Abo-Zwang, ganz flexibel nach eigenem Bedarf und Geschmack. Und das nur mit ein paar Klicks auf www.oekullus.de. Neuerdings kommt die Kiste auch ins Büro, voll mit verzehrfertigem Obst und Gemüse ohne Zubereitung für den gesunden Snack in der Pause.

Tipp: Wer sein eigenes Öko-Gemüse anbauen will, kann auf dem 40 Hektar großen Hof bei Handorf für eine Saison 50 oder 100 qm eigene Anbaufläche mieten, inkl. Saatgut und professioneller Anleitung.

Wo? www.oekullus.de

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Bild Der Markt ist der Garten
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Der Markt ist der Garten

Frische Kräuter und knackige Salate werden im Marktkauf Loddenheide neuerdings direkt angebaut und geerntet, statt umweltbelastend angeliefert zu werden. Möglich macht es, das neue Konzept des Inhouse-Farming. Die ressourcenschonende Hydroponik-Anbautechnik braucht nur wenig Wasser, weil nichts auf dem Acker versickert. Und natürlich ist auch keine Chemiespritze nötig, weil es im Marktkauf keine Schädlinge gibt. Zweimal wöchentlich wird geerntet – und zwar mitsamt Wurzeln, damit die Gewächse länger frisch und lecker bleiben. So liefert die HighTech-Farm gesunde Lebensmittel ohne Umwege & Pestizide. Das ist Pflanzenanbau 2.0.

Wo? Marktkauf Loddenheide, Loddenheide 5,Münster Gremmendorf

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Bild Gut zur Haut - und zur Umwelt!
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Einzelhandel

Gut zur Haut - und zur Umwelt!

Tschüss, Plastikverpackungen! Denn Haut und Haare kann man auch ganz „ohne“ pflegen. Zum Beispiel mit dem festen Bio-Shampoo von Rosenrot, das in Deutschland in Handarbeit hergestellt wird. Der dazugehörige Conditioner liefert genau die Extraportion Pflege, die sprödes, trockenes Haar geschmeidig und leichter kämmbar macht. Shampoo und Conditioner passen perfekt auf ein kleines Luffa-Kissen, das sie trocken und das Waschbecken sauber hält. Und die Deocreme von Rauch? Die ist vegan und frei von Konservierungsstoffen, Aluminiumsalzen u.ä.

Wo? EINZELHANDEL – zum Wohlfüllen, Hammer Str. 52-54, Südviertel und neu: Langemarckstr. 10, Kreuzviertel

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Bild Feel good, wear fair
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Blutsgeschwister

Feel good, wear fair

…ist das Motto des Labels, das die Stoffe und Schnitte für die farbenfrohe, feminine und alltagstaugliche Mode exklusiv im Berliner Atelier designt und entwickelt. Bei der Auswahl und Verarbeitung der Stoffe, aber auch in der Schnittführung legen die „Blutsgeschwister“ großen Wert auf langlebige Qualität und zeitlosen Schick. Stücke aus den Blutsgeschwister-Kollektionen sind keine „Eintagsfliegen“: Sie begleiten ihre Trägerinnen oft (und sehr nachhaltig) über viele Jahre. Seit sechs Jahren ist das Unternehmen Mitglied der „Fair Wear Foundation“, einer unabhängigen, gemeinnützigen Organisation, die sich für faire und nachhaltige Produktionsbedingungen einsetzt. 2016 wurde es sogar in die Kategorie „Leader“ aufgenommen. Das bedeutet, dass „Blutsgeschwister“ die acht Arbeitsstandards einer fairen Zusammenarbeit besonders gut und in enger Zusammenarbeit mit den Lieferanten und Partnern umgesetzt hat. Dazu gehören unter anderem: keine Kinderarbeit, die Zahlung existenzsichernder Löhne, angemessene Arbeitszeiten und sichere und gesundheitsverträgliche Arbeitsbedingungen. Jährlich setzt Blutsgeschwister sich neue Ziele, die das Label gemeinsam mit der Fair Wear Foundation umsetzen will – Schritt für Schritt, um echte Verbesserungen zu erreichen und die Arbeiterinnen und Arbeiter und ihre Rechte weiter zu stärken.

Wo? Alter Fischmarkt 19/20, City

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Bild Schön, langlebig und nachhaltig
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Swedish Stockings

Schön, langlebig und nachhaltig

Viele Frauen können ein Lied davon singen: Kaum hat man die Strumpfhose angezogen, schon ist eine Laufmasche drin. Das teure Stück wandert in den Müll und mit viel Glück hat man einen passenden Ersatz in petto. Als Nadja Forsberg und Linn Frisinger 2013 das erste nachhaltige Strumpfhosenlabel der Welt gründeten, haben sie diesem Szenario ein Ende gesetzt: Ihre Marke „Swedish Stockings“ vereint verspieltes weibliches Design mit Nachhaltigkeit und überzeugender Langlebigkeit. Ihre Strumpfhosen werden im „Zero Waste“-Verfahren zu 76 bis 97 Prozent aus recyceltem Garn gefertigt. Das schont die Umwelt, Ressourcen wie Erdöl und Wasser und spart enorm viel Energie. Den Gründerinnen war das aber nicht genug: So setzt die Firma darüber hinaus hohe Sozialstandards an. Das Unternehmen gliedert Suchtkranke in den Beruf ein, stellt Menschen mit Behinderung ein und spendet Essen an Arme. Diese Werte möchte Prorena ebenfalls unterstützen: Der Dessous-Laden sammelt Ihre alten, sauber gewaschenen Strumpfhosen ein und schickt sie an Swedish Stockings für die Wiederverarbeitung. Fragen dazu beantworten die Mitarbeiter von Prorena gerne vor Ort oder am Telefon. Und die Recycling- Strumpfhosen des nachhaltigen schwedischen Labels bekommt man natürlich auch im Shop.

Wo? PRORENA-SIMPLY4YOU, Zur Gräfte 14 (Eingang von der Sebastianstraße), Nienberge und www.simply4you.de.

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Bild Umweltfreundlich & individuell
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Jeans aus 2.Hand

Umweltfreundlich & individuell

Recycling und Upcycling sind große Themen unserer Zeit. Gerade auch bei Kleidung! Wer Second-Hand-Mode trägt, erntet anerkennende statt mitleidiger Blicke und gilt heute als umweltbewusster Individualist. Second-Hand hilft nicht nur Geld zu sparen, sondern auch Wasser, Energie und Rohstoffe, es senkt den Einsatz von Chemikalien und verringert den CO2-Ausstoß. Und ganz „nebenbei“ findet man im gut sortierten Handel echte Schätze für den eigenen Style. Delia Rott betreibt seit mehr als 30 Jahren solch eine „Schatztruhe“: „Coco 2nd Hand, Münsters größtes Second-Hand-Modehaus.

Frau Rott, warum sollte beispielsweise meine nächste Jeans eine aus zweiter Hand sein?

Gerade beim Thema Jeans schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie bekommen den begehrten ‚Used-Look‘, der bei Neuware sehr aufwändig und unter z.T. gesundheitlich bedenklichen Arbeitsbedingungen künstlich geschaffen werden muss, ‚frei Haus‘. Vor allem aber verbraucht die Produktion einer neuen Jeans ein enormes Maß an Ressourcen, die so eingespart werden. Ca. 10.000 Liter Wasser benötigt man zur Produktion einer einzigen Hose. 50.000 Transportkilometer legt sie außerdem zurück, bevor sie auf dem Ladentisch vor Ihnen liegt. Und der pestizidbelastete Anbau oder die Arbeitsbedingungen, unter denen die Hosen entstehen, ist nochmal ein ganz eigenes Thema. Kurz: Wenn Sie, statt neu zu kaufen, zur Second Hand-Hose greifen, ersparen Sie nicht nur der Umwelt so einiges.

Das gilt im speziellen für die Jeans oder ist das auch auf andere Kleidungsstücke übertragbar?

Die Jeans, die die Zeitschrift „Vogue“ im vergangenen Jahr zum „schmutzigsten Kleidungsstück“ in Sachen Ökologie kürte, betrifft es besonders. Es lässt sich aber auch beliebig auf andere Dinge übertragen. Neuproduktionen kurbeln die Wirtschaft an, ökologisch vertretbar sind sie aber nur da, wo die hohe Qualität und der Schnitt eine lange Lebens- und Tragedauer garantieren. Und diese Stücke findet man dann früher oder später auch bei uns, chic, hochwertig und als Zweitverwertung, die die Produktion eines neuen Teils spart, immer mit bestem Gewissen tragbar!

Tipp: Delia Rott ist ständig auf der Suche nach ‚neuer Ware“. Sie nimmt gerne gut erhaltene Mode in Kommission – von sportiv bis elegant, für Männer, Frauen und Kinder und für jedes Alter.

Wo? COCO 2ND HAND, Warendorfer Str. 7, City

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